Wem gehört das Land?

Nicht wir besitzen das Land, das Land besitzt uns.

In unserer Zeit ist Boden/ Land weltweit weitgehend in Privatbesitz, das bedeutet, es kann gekauft und verkauft werden. Dabei ist der Preis, der zu zahlen ist, abhängig davon, wie begehrt dieses bestimmte Stück Land ist. Dementsprechend ist der Boden in den am dichtest bevölkerten Städten am teuersten. Das war nicht immer so. In indigenen Gesellschaften mit geringer Populationsdichte war Land lange Zeit Gemeinschaftseigentum und wurde als solches geachtet und geschützt. Es gibt diese Auffassung auch immer noch in manchen Gegenden der Welt, sie ist aber bedroht. Sobald Gründe für Inbesitznahme durch Kapitalgesellschaften entdeckt werden (verwertbarer Wald, Rohstoffe wie Metalle oder Öl), finden sich die zuständigen Regierungen regelmäßig zügig bereit, diesen Boden zu enteignen, denn gemeinschaftlicher Besitz ist in der Regel nicht gesetzlich verankert. Die über Jahrhunderte entstandenen Regeln des gemeinschaftlichen Nutzens unter Beachtung des ökonomischen und ökologischen Bestandes sind meist nicht schriftlich fixiert worden, da dafür bis dato keine Notwendigkeit bestanden hatte.

Nun also der Privatbesitz. Der Privatbenutzer kann zunächst mal seinen Besitz nach Belieben ausbeuten und ist nicht verpflichtet, für Nachhaltigkeit zu sorgen. Wenn er Öl fördert, den Wald abholzt, den Boden durch Monokultur und Überbeanspruchung verwüstet und Schaden an anderen Gütern wie Luft, Wasser, Bewuchs, Bodenqualität, Tierbestand usw. verursacht, ist ihm das zunächst mal egal, denn er geht davon aus, dass er dazu das Recht hat. Damit bürdet er den Schaden, den er verursacht, der Gemeinschaft auf.

Zwar gibt es in gesetzlichen Grundlagen vielerorts die Festlegung „Eigentum verpflichtet“, aber die Durchsetzung dieser allgemeinen Verpflichtung ist bürokratisch aufwendig und hinkt den Ereignissen immer um Jahre hinterher. So entstehen bei hohem Nutzen für die Privateigentümer allerorten Dauerschäden an der Umwelt, die im Endeffekt alle Bewohner dieser Erde betreffen.

Wir haben nur eine Welt. Wir haben begrenzten Boden. Auch Wasser ist endlich, wie Luft lebensnotwendig und muss von guter Qualität sein. Wird Wasser vergiftet, Luft verpestet, die Tierwelt dezimiert, die sensiblen Ökosysteme vernichtet, dann vernichten wir uns selbst. Sollten wir nicht etwas ändern?

 


Wintergemüse

Grünkohl, Palmkohl, Kalette, Wirsing, Rosenkohl, Sprossenkohl, Brokkoli, Zichorien wie Radicchio, Grumolo green und red oder Chicorée, Feldsalat, Winterpostelein, Winterkopfsalate, Asiasalate, Mizuna, Stielmus, Pak Choi, Tatsoi, Ruccola, Kerbel, Koriander, Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Winterporree, Frühlingszwiebeln, Rote Rüben, Herbstrübchen, Steckrüben, Lagerkürbisse, Lagerzwiebeln, Knoblauch,…

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Ein Dankeschön den Spendern

Wie konnten wir nur so schnell so viele Bäume und Büsche bekommen? Einen großen Teil hat uns die Gemeinde Edingen-Neckarhausen zur Verfügung gestellt, die den Verein sehr unterstützt. Herzlichen Dank dafür! Der Waldgarten wird die Gemeinde auch um ein weiteres Biotop bereichern und den Kindern der Gemeinde Anschauungsunterricht über viele Prozesse der Natur ermöglichen, da sind wir sicher.

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Über uns

Rolf Stahl ist Eigentümer des Grundstückes „Am „Kirchhofpfad links“ in Neckarhausen, das er dem Verein verpachtet hat. Er ist Initiator und Verantwortlicher der lokalen Ökostromer-Bürgerinitiative und seit Jahren in Edingen- Neckarhausen aktiv in der Ökologischen Bewegung tätig. Außerdem war er der Initiator des lokalen Repair-Cafés. Vor seiner Verrentung hat er in einem technischen Beruf gearbeitet.…

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