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Weidezaun und Benjeshecken

Ein lebender Weidezaun und mehrere Benjeshecken stehen derzeit schon auf dem Grundstück, das sich im Laufe der nächsten Jahre in einen Waldgarten verwandeln soll. Der Weidenzaun, aus Ruten gesteckt und teilweise geflochten, soll ausschlagen und mit seinen Kätzchen Bienen und Insekten früh im Jahr Nahrung bieten. Schön aussehen soll er auch  an der Nordostecke und er wird sich sicherlich entwickeln.

Die Benjeshecken an der Nordwestseite hingegen bestehen aus Totholz, das wir (noch in Ermangelung eigenen Bewuchses) aus benachbarten Gärten bekommen haben. Zwischen Pfosten wird das Totholz aufgeschichtet und darf in den kommenden Jahren langsam verrotten. Dabei wird das Material Nährstoffe an den Boden abgeben, ein Windbrecher sein, Samen aus der Umgebung aufsammeln, Insekten wie z.B. Wildbienen und kleinen Tieren wie Eidechsen und Erdkröten Unterschlupf bieten. Vielleicht werden Rotkehlchen oder ein Zaunkönig darin nisten. Wahrscheinlich sammeln sich Samen in dem Material und keimen. Wenn es gut läuft, wird die Totholzhecke in einigen Jahren zu einer lebenden Hecke. Es wird spannend sein, das zu beobachten. Etwas ältere Benjeshecken finden sich auch schon im NABU- Garten, und im Verlauf der kommenden Jahre können wir die Entwicklung vergleichen, da wir unterschiedliche Materialien geschichtet haben.
Eine Benjeshecke ist eine gute Möglichkeit für Gärten, Schnittgut so zu verwenden, dass die Biomasse an Ort und Stelle bleibt und eine ökologische Nische geschaffen wird. Zusätzlich spart man die Mühe, das Schnittgut zu entsorgen. Warum also nicht noch mehr Benjeshecken in Edinger und Neckarhausener Gärten aufbauen?

Gewächse für den Waldgarten stehen zum Teil schon bereit und warten auf besseres Wetter. Wir freuen uns über jedes Fördermitglied, das den Verein beim Pflanzen unterstützen möchte! (HF)

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Wem gehört das Land?

In unserer Zeit ist Boden/ Land weltweit weitgehend in Privatbesitz, das bedeutet, es kann gekauft und verkauft werden. Dabei ist der Preis, der zu zahlen ist, abhängig davon, wie begehrt dieses bestimmte Stück Land ist. Dementsprechend ist der Boden in den am dichtest bevölkerten Städten am teuersten. Das war nicht immer so.

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Ein Dankeschön den Spendern

Wie konnten wir nur so schnell so viele Bäume und Büsche bekommen? Einen großen Teil hat uns die Gemeinde Edingen-Neckarhausen zur Verfügung gestellt, die den Verein sehr unterstützt. Herzlichen Dank dafür! Der Waldgarten wird die Gemeinde auch um ein weiteres Biotop bereichern und den Kindern der Gemeinde Anschauungsunterricht über viele Prozesse der Natur ermöglichen, da sind wir sicher.

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Wintergemüse

Grünkohl, Palmkohl, Kalette, Wirsing, Rosenkohl, Sprossenkohl, Brokkoli, Zichorien wie Radicchio, Grumolo green und red oder Chicorée, Feldsalat, Winterpostelein, Winterkopfsalate, Asiasalate, Mizuna, Stielmus, Pak Choi, Tatsoi, Ruccola, Kerbel, Koriander, Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Winterporree, Frühlingszwiebeln, Rote Rüben, Herbstrübchen, Steckrüben, Lagerkürbisse, Lagerzwiebeln, Knoblauch,…

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