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Allmende im Waldgarten

Allmende bedeutet so etwas wie Allgemeingut und ist ein sehr alter Begriff. Manche Flur- oder Straßennamen weisen heute noch darauf hin, dass hier früher Weidegrund oder Waldgebiete unter Gemeindemitgliedern geteilt werden durften.

Heute ist alles privatisiert und muss Gewinn bringen. Das nennt man dann Wachstum oder Konjunktur und wird positiv bewertet. Viel zu häufig führt private Übernutzung aber leider auch zu Zerstörung oder erheblicher, ja weltweiter Überlastung der Allgemeingüter Boden, Luft und Wasser, ja sogar zur Vermüllung des Weltraumes um unsere Erde herum. Das Klima verändert sich bereits.

Es ist an der Zeit, das gemeine Wohl wieder in die Welt zu holen. Viele Initiativen machen das auch schon, teilen Dinge oder Systeme zur Nutzung, zur Erhaltung und zum allgemeinen Wohl. Gemeinschaftsgärten arbeiten ökologisch und teilen die Ernte, Solidarische Landwirtschaft ermöglicht den Unterhalt kleiner Bauern und baut Boden auf, Wissen wird in allgemein zugänglichen Plattformen geteilt, die Nutzung von Geräten und Autos kann in Gemeinschaften geteilt werden, auch Wohnen findet neue Gemeinschaftsmodelle. Deswegen haben wir unseren Verein Allmende-Waldgarten genannt. Wir kümmern uns um Boden, Luft und Wasser. Auf schonende Weise möchten wir einen waldartigen Garten anbauen, dessen Nutzen der Allmende-Waldgartengemeinschaft zugutekommt. Den Boden wollen wir mit Respekt behandeln, wassersparende Methoden sollen Grundwasser aufbauen, Sonne und Schatten abwechseln, Tiere und Pflanzen sich gegenseitig unterstützen. Das Wissen, das wir uns erarbeiten, teilen wir gerne. Wir freuen uns, wenn Sie uns als Fördermitglied unterstützen möchten. (RS/HF)

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Wem gehört das Land?

In unserer Zeit ist Boden/ Land weltweit weitgehend in Privatbesitz, das bedeutet, es kann gekauft und verkauft werden. Dabei ist der Preis, der zu zahlen ist, abhängig davon, wie begehrt dieses bestimmte Stück Land ist. Dementsprechend ist der Boden in den am dichtest bevölkerten Städten am teuersten. Das war nicht immer so.

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Über uns

Rolf Stahl ist Eigentümer des Grundstückes „Am „Kirchhofpfad links“ in Neckarhausen, das er dem Verein verpachtet hat. Er ist Initiator und Verantwortlicher der lokalen Ökostromer-Bürgerinitiative und seit Jahren in Edingen- Neckarhausen aktiv in der Ökologischen Bewegung tätig. Außerdem war er der Initiator des lokalen Repair-Cafés. Vor seiner Verrentung hat er in einem technischen Beruf gearbeitet.…

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Ein Dankeschön den Spendern

Wie konnten wir nur so schnell so viele Bäume und Büsche bekommen? Einen großen Teil hat uns die Gemeinde Edingen-Neckarhausen zur Verfügung gestellt, die den Verein sehr unterstützt. Herzlichen Dank dafür! Der Waldgarten wird die Gemeinde auch um ein weiteres Biotop bereichern und den Kindern der Gemeinde Anschauungsunterricht über viele Prozesse der Natur ermöglichen, da sind wir sicher.

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